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Gott schütze Amerika

»Ich schlug die Augen auf und sah, wie die Ratte in meinen Kaffeebecher pisste.«

Dieser Satz, mit dem das Buch von Warren Ellis beginnt, breitet aus, worum es in dieser Detektivgeschichte à la Kinky Friedmann geht: Sexuelle Absonderlichkeiten.

Nach alten Säcken, die auf paralysierte Schwäne wichsen; Päärchen die sich beim Anschauen von Riesenechsenfilmen orgasmieren; einer Hete, der mitmachen muss, wie man sich gegenseitig die Hoden zu Avocado-Größe aufspritzt; Idioten, die sich mit Bauhaus-Silikon, bei dem Versuch sich aufzuspritzen, zu Tode vergiften; usvam. — (ich bin jetzt bei 60 %) des Buches angekommen — denkt man an das bisschen Analsex in den »Feuchtgebieten« als etwas zu ausführlichen aber tolerablen Erziehungsroman in der Sexualaufklärung.

Ah, jetzt gibt es Kondome mit Jesusbild auf der Spitze und eine Heiligenfigur als Analstöpsel nebst anderen äußerlich religiös anmutendem Sexspielzeug.

Bei diversen Kommentaren zum Buch wird die mangelhafte Story erwähnt. Scheiße verdammt noch mal, wer braucht bei diesen sexuellen Abnormitäten eine Story?

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