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Die Sehn­sucht

MusikSams­tag. 22. Okto­ber 2016 · 19:00 Uhr
im Bör­sen­saaal der städ­ti­schen Musik­schu­le
Ern­st-Toch-Saal, E4, 14 · 68159 Mann­heim

Das Kunst­lied-Duo Lio­nel Faw­cett, Bass­ba­ri­ton & Susan­ne Wen­del, Kla­vier

Leh­rer­kon­zert mit Lie­dern von Lud­wig van Beet­ho­ven, Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy und Richard Strauss.

Ein­tritt: frei


Die meis­ten Lie­der die­ses Kon­zerts drü­cken den Zustand von Sehn­sucht aus. Sehn­sucht – ein schmerz­li­ches, inten­si­ves Ver­lan­gen nach Per­so­nen, Sachen oder Zustän­den, die man liebt oder begehrt und von denen man getrennt ist. Sehn­sucht wird oft in Ver­bin­dung mit erleb­tem Ver­gan­ge­nem gebracht oder mit mög­li­chen zukünf­ti­gen Zustän­den. Das Wort beschreibt etwas Unbe­stimm­tes, etwas Unfass­ba­res – eher ein Suchen als ein Fin­den; eher ein Stre­ben als eine Erfül­lung. Sehn­sucht kann in Wunsch­den­ken aus­ar­ten, dem man schmach­tend nach­ei­fert.

Die Lie­der die­ses Kon­zerts ent­stam­men der roman­ti­schen Epo­che des 19. jahr­hun­derts. „Die Sehn­sucht“ wurd ezum Inbe­griff die­ser Epo­che. Sie war Sym­bol für schwär­me­ri­sches Suchen, für das Stre­ben nach idea­lis­ti­schen Zustän­den, die uner­reich­bar waren. Ana­log zu Sehn­sucht ist die Inter­pre­ta­ti­on der Musik auch unbe­stimmt, unfass­bar und unde­fi­nier­bar. Und es sind eben die­se Merk­mals, die uns in eine ande­re Welt ent­rü­cken las­sen – eine Gefühls­welt vol­ler Sehn­sucht.

Lio­nel Faw­cett

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