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Sergej Rachmaninow ist eher für Klaviermusik als für die Opernbühne bekannt. Durch einen glücklichen Zufall wurde ich heute Zeuge der Aufführung der Oper »Francesca da Rimnini«.

Von der Handlung her eine geraffte Liebestragödie in 4 Teilen: Vorspiel im ersten Kreis der Hölle, Abreise des Gatten in den Krieg, Liebesszene und Tod, Nachspiel im zweiten Kreis der Hölle.

Bemerkenswert, wie man ca. 80 min dramaturgisch passender Musik komponieren kann, ohne eine Melodie dazu zu benutzen. Nur mit 2-4-tönigen Motiven, den Klangfarben und der Rhythmik werden die Szenen gezeichnet.

Lediglich zum Abschluss der Liebesszene, welche die Liebenden auch sogleich in die 2. Hölle wirft, gibt es eine Melodie in der Oboe.

Mein Hirn ist immer noch ein wenig verwirrt.

Wie kann man so ein dermaßen ergreifendes Stück bauen? Ich bin fasziniert erschüttert.

https://en.wikipedia.org/wiki/Francesca_da_Rimini_(Rachmaninoff)

https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/oper/stueck_details.php?SID=3229

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