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Megalopyge opercularis

So süß und fluffig die Rau­pe die­ser Mot­te aus­sieht, so gefähr­lich ist sie. Unter dem Fell sind Brenn­haar, die in die Haut ein­drin­gen und ste­cken­blei­ben kön­nen. Das Gift kann lang­an­hal­ten­de Schmer­zen ver­ur­sa­chen. Das Gift eini­ger Arten ist so stark, dass es sich auf den gesam­ten Kör­per aus­wir­ken kann und von Kopf­schmer­zen über Übel­keit bis hin zu Läh­mun­gen ver­ur­sa­chen kann. Bis­her kom­men Sie nur in den Ame­ri­kas vor.

In unse­rer Gegend hat es mit dem Eichen-Pro­zes­si­ons­spin­ner ein ähn­lich unan­ge­neh­mes, aber anzie­hend aus­se­hen­des Tier­chen.

Ers­te Hil­fe, wenn Sie einen Stich von so einem Tier abbe­kom­men haben

  • Benut­zen sie Kle­be­band um alle Brenn­haa­re aus der Haut zu ent­fer­nen.
  • Ein­zel­ne Brenn­haa­re vor­sich­tig mit einer Kos­eme­tik­pin­zet­te ent­fer­nen, ohne sie abzu­bre­chen.
  • Käl­te­pa­ckun­gen hel­fen die Schwel­lung und Ent­zün­dung zu redu­zie­ren.
  • Gehen Sie zum Arzt, wenn Brenn­haa­re in die Augen gera­ten sind.
  • Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie Anzei­chen von Atem­stö­run­gen, Wahr­neh­mungs­stö­run­gen oder ande­re Ver­gif­tungs­ge­füh­le spü­ren.
  • Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie die Schwel­lung und/oder Ent­zün­dung von der ers­ten Berüh­rungs­stel­le ihren Kör­per ent­lang­wan­dert.
  • Wenn es »nur« weh tut, soll flu­chen hel­fen.

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One Response to “Megalopyge opercularis”

  1. […] In der frei­en Natur sind Pro­zes­si­ons­spin­ner ein Pro­blem. In der mensch­li­chen Gesell­schaft sind Spin­ner­pro­zes­sio­nen ein […]

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