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Michael Schmidt-Salomon

Es soll Men­schen geben, die tat­säch­lich glau­ben, Ungläu­bi­ge (Schimpf­wort: Athe­is­ten) wür­den eben statt Bibel stän­dig Daw­kins, Micha­el Schmidt-Salo­mon oder Nietz­sche lesen. Ehr­lich gesagt, ich habe nichts davon gele­sen um zu einem Nicht-Geis­ter­be­schlei­mer (kor­rekt bin ich ein Ignos­ti­ker) zu wer­den. Und Nietz­sche steht ein­fach nur auf der lan­gen Lis­te von Büchern, die ich mal irgend­wann lese – oder auch nicht.

Daher auch die­ses Lieb­lings­zi­tat: »Ver­blüf­fend fand ich immer wie­der, wie erstaun­lich hete­ro­gen die Ver­tre­ter der Kir­chen den­ken und emp­fin­den. Vie­le glau­ben tat­säch­lich in völ­lig nai­ver Wei­se an die Dog­men der Kir­che, ande­re hin­ge­gen sind sehr skep­tisch, man­che von ihnen sogar kei­nen Deut gläu­bi­ger als ich. In Fern­seh- oder Podi­ums­dis­kus­sio­nen sind die­se Unter­schie­de fast nicht zu erken­nen, erst beim Rot­wein danach erkennt man, mit wem man es da eigent­lich zu tun hat. Frü­her emp­fand ich es als ziem­lich ver­stö­rend, wenn Kir­chen­funk­tio­nä­re öffent­lich so völ­lig anders spra­chen als pri­vat, mitt­ler­wei­le habe ich mich dar­an gewöhnt …«

Quel­le: http://www.meier-online.de/meier/aktuelle-ausgabe/interview-michael-schmidt-salomon-zum-katholikentag-2012-mannheim/

Und ja, ich habe tat­säch­lich eini­ge Bücher von Micha­el Schmidt-Salo­mon gele­sen. Mein Fazit:

»Es ist für mich sehr erfreu­lich wenn jemand Ande­res die Gedan­ken und Gefüh­le, die ich schon immer hat­te, in Wor­te fas­sen kann. In die­sem Fall in leicht ver­ständ­li­che Wor­te, die ich Ande­ren sagen kann und die sie ver­ste­hen kön­nen.«

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