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Wellen rollen hinaus
hinaus auf das Meer
schmecken das Salzwasser
Tränen auf ihren Wangen

der Morgen bricht an
sie ist nicht da
wer könnte sie je finden?
wen kümmert es?

niemand hörte es
niemand kam

kein Gnadenengel erschien
der ihren Namen weiß

wo ist Hoffnung
wenn Worte versagen

alle Farben verkehren sich nach innen
wenn das Leben farblos wird

In den Docks liegen die Boote vor Anker
wo das Wasser kalt und ruhig ist

Oh mein Leben, ruft sie, ich habe den Willen verloren

von der Brücke sieht sie eine Lebenszeit
am Ufer gestrandet
Oh mein Leben, ruft sie
da muss es doch mehr geben …

die Flut rollt heran
die Wasser steigen
keine Gelegenheit es zu verstehen
nur Wolken in ihren Augen

gnädige Arme
wird sie nicht fühlen
all die Wunden in ihr
die die Zeit nie heilen kann

Die Lichter der Stadt leuchten auf das Meer hinaus
wirbeln in Trance
ihre Augen auf das Wasser gerichtet
alleine in ihrem letzten Tanz

Die Boote verlassen die Docks
 als sie in die Dunkelheit ruft:
 „Oh Leben, ich kann es kaum mehr aushalten“

und sie sieht ihre Zukunft herabstürzen
bis die den Meereboden berührt
Oh mein Leben, ruft sie
da muss es doch mehr geben …

Da muss es dochmehr geben …

 und mit dem frühen Licht
 segelt sie hinaus aufs offene Meer
 die Winde treiben sie voran
 die Stunde ist bald nahe

von der Brücke hört sie die Stimmen
die zu einem Brausen aufschwellen
Oh life she cries
There must be more

On the dock her soul is sinking
But her spirit longs to soar
Oh life, she cries
There must be more

There must be more
There must be more
Oh life I’m barely holding on

There must be more
There must be more
 Oh life there must be something more 

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