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OHL in Stuttgart

WINTER PUNK ROCK FESTIVAL

Samstag, 12. Dezember 2015 · ca. 17.30 Uhr

Jugend­haus Hall­schlag · Sig­mund-Lin­dau­er-Weg 9 · 70376 Stutt­gart

Der Auf­tritt der OHL ist lei­der wg. Krank­heit abge­sagt.

Die OHL bekämpft jede Form von poli­ti­schem Extre­mis­mus und reli­giö­sem Fana­tis­mus. Rech­te, lin­ke und reli­giö­se Sys­te­me, die sich zur Staats­form erhe­ben, haben nur die Unter­drü­ckung und Mani­pu­la­ti­on des Vol­kes zum Ziel. OHL stellt sich eben­falls gegen jene blin­de und tau­be Mas­se von Igno­ran­ten, die die Rea­li­tät nicht sehen kann oder will.

OHL wur­de im Janu­ar 1980 von Deut­scher W (Deut­scher W steht für „Deut­scher Wider­stand“, der Bewe­gung, die sich im 3. Reich gegen die Nazi­dik­ta­tur stell­te – sie­he Geschwis­ter Scholl / die wei­ße Rose) in Lever­ku­sen gegrün­det und war eine Punk­band der aller ers­ten Stun­de. Von Anfang an ging die Band kon­se­quent ihren eige­nen Weg und bestach durch ihre kom­pro­miss­lo­se Art, die Din­ge beim Namen zu nen­nen.

Wild und unan­ge­passt hat­ten OHL schnell eine gro­ße Fan­ge­mein­de um sich gescharrt, die immer zur Band stand und auch wesent­li­chen Anteil dar­an hat­te, dass OHL heu­te noch für Unru­he sorgt. OHL lässt sich seit über drei Jahr­zehn­ten in kei­ne Schub­la­de ste­cken und Dank ihrer Tex­te und Musik sind sie auch noch heu­te eine Band, die sich kei­nem Mode­trend oder irgend­ei­nem sze­ne­taug­li­chen Geha­be unter­wirft.

Bis 1986 ver­öf­fent­lich­te die Band fünf Alben. Die Titel, der heu­te zu Höchst­prei­sen gehan­del­ten Vinylr­a­ri­tä­ten stan­den für die pro­gres­si­ve Musik und die aggres­si­ven Tex­te, die auch heu­te noch das Mar­ken­zei­chen von OHL sind. 1987 liess Deut­scher W, gelang­weilt und genervt von der Into­le­ranz und der Unfä­hig­keit der soge­nann­te Sze­ne zu Selbst­kri­tik die Band ruhen.

Trotz stän­di­ger Kon­zertan­fra­gen und Reuni­on­wün­sche von Fans und Plat­ten­fir­men, dau­ert es fast vier Jah­re bis OHL “Die Auf­er­ste­hung” ver­öf­fent­lich­te und die­ser Album­ti­tel läu­tet dann die neue OHL Ära ein. Mit neu­en Musi­kern knüpf­te Deut­scher W dann wie­der naht­los an die frü­he­ren Erfol­ge an. Und end­lich waren OHL auch wie­der live zu sehen und gaben gross­ar­ti­ge Kon­zer­te vor einem enthu­si­as­ti­schen Publi­kum.

Auf der Büh­ne brennt OHL auch heu­te noch ein lau­tes und har­tes Feu­er­werk ab und das ein­zi­ge was sie hin­ter­las­sen… Ver­brann­te Erde!

Dis­ko­gra­fie

  • 1980: Klän­ge des Wider­stands (MC)
  • 1981: OHL (7″)
  • 1981: Live (7″)
  • 1981: Hei­mat­front
  • 1982: Die Deut­schen kom­men (4 Sam­pler­bei­trä­ge)
  • 1982: 1000 Kreu­ze
  • 1983: Okto­ber­re­vo­lu­ti­on
  • 1983: Ver­brann­te Erde
  • 1983: The Kids Are United (Split 7″ mit The Skep­tix)
  • 1986: Jen­seits von gut und böse
  • 1993: Die Auf­er­ste­hung
  • 1994: Alp­traum­me­lo­die II (2 Sam­pler­bei­trä­ge)
  • 1994: Das 7. Zei­chen
  • 1996: Die Stun­de der Wahr­heit
  • 1996: Spio­na­ge / Die klei­ne Stadt (7″)
  • 1997: Im Wes­ten nichts Neu­es
  • 1998: Blitz­krieg
  • 2002: Wir sind die Tür­ken von mor­gen
  • 2003: Zurück zur Front
  • 2004: Klän­ge des Wider­stands (als LP wie­der­ver­öf­fent­licht)
  • 2005: Live in Wien 2004 (Boot­leg)
  • 2005: Heim­kehr (Live)
  • 2006: Feind­kon­takt
  • 2009: Krieg der Kul­tu­ren
  • 2013: Frei­er Wil­le

Ein­tritt: 12 EUR VK


Ver­an­stal­tungs­ort

Sie­he auch: OHL (Frei­er Wil­le)

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