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Der in Sau­di-Ara­bi­en zu 10 Jah­ren Haft und 1000 Stock­hie­ben ver­ur­teil­te Blog­ger Raif Bada­wi und sei­ne Frau, die Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin Ensaf Hai­dar, wur­den am ver­gan­ge­nen Sams­tag im Rah­men eines bewe­gen­den Fest­akts in der Deut­schen Natio­nal­bi­blio­thek Frank­furt mit dem Desch­ner-Preis der Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung (gbs) aus­ge­zeich­net.

Der Fest­akt zur Ver­lei­hung des Desch­ner-Prei­ses an Raif Bada­wi und Ensaf Hai­dar war nicht nur eine ›Pro­test­ver­an­stal­tung gegen das bar­ba­ri­sche Unrecht‹, das Bada­wi in Sau­di-Ara­bi­en wider­fah­ren ist, son­dern auch eine ›Fei­er des frei­en Geis­tes, der sich selbst unter grau­sams­ten, dik­ta­to­rischs­ten Ver­hält­nis­sen nicht gänz­li­ch unter­drü­cken lässt‹.

In ihren Rede­bei­trä­gen rie­fen Hamed Abdel-Samad und Micha­el Schmidt-Salo­mon die deut­sche Bun­des­re­gie­rung dazu auf, end­li­ch ein kla­re­res Pro­fil in Men­schen­rechts­fra­gen zu ent­wi­ckeln und Sau­di-Ara­bi­en stär­ker unter Druck zu set­zen.

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