Feed on
Posts
Comments

Bohemian Rhapsody

Am 24. August 1975 begannen Queen die »Bohemian Rhapsody« in den Rockfield Studios in Monmouth, Wales aufzunehmen (die Aufnahmen für dieses Lied dauerten 3 Wochen). Der Queen-Sänger Freddie Mercury hatte das Lied gründlich vorbereitet und führte die Band durch die Aufnahme-Sessions. May, Mercury und Taylor sangen ihre Gesangsparts kontinuierlich zehn bis zwölf Stunden am Tag, was zu 180 separaten Overdubs mündete.

Und was für ein Lied es dann wurde! Erstaunlicherweise wäre es fast nicht als Single veröffentlich worden. Queens Plattenfirma EMI zögerten es als Single herauszubringen, aber die Dinge wendeten sich, als die Band eine Kopie an DJ Kenny Everett gaben. Er spielte es im London’s Capital Radio 14 Mal während des folgenden Wochenendes, was EMI, die BBC und andere Skeptiker überzeugte, dass das Hörerpublikum damit umgehen konnte.

Sie können sehen, warum die Männer in Anzügen waren dagegen. Das Lied hat keinen Chor, statt, bestehend aus drei Hauptteilen: eine Ballade-Segment, eine Opernpassage und ein Hard-Rock-Sektion. Und es ist 5 Sekunden schüchtern von 6 Minuten in der Länge.

Man kann nachvollziehen, warum die Anzugträger dagegen waren. Das Lied hat keinen Refrain, sondern besteht aus 3 Hauptteilen: ein Balladenabschnitt, eine Opernpassage und einen Hardrockteil. Und es ist kaum 5 Sekunden von 6 Minuten Dauer entfernt.

Für mich und für sie jedoch bietet »Bohemian Rhapsody« Drama, lustige Stimmen, ein großartiges Gitarrensolo, brillianten Gesang, ein neuartiges Video…

Hände hoch, wer ein »Wayne’s World« macht, jedesmal wenn man es im Auto hört?*

Das dachte ich mir.

http://www.thisdayinmusic.com/pages/bohemian_rhapsody


* Ich mache es nicht, weil ich erstens den Film nie gesehen habe (Unterhaltung-Schinken?) und weil ich zweitens zu Musiktiteln überhaupt keine Konotationen unter meiner Schädeldecke abspeichere.

Leave a Reply