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Der neue, säku­la­re Fei­er­tags­ka­len­der ist da!

Ein intel­lek­tu­ell anre­gen­der Wand­schmuck
zum all­täg­li­chen Nut­zen im Jah­re 2015.

»Wirf die Fes­te so, wie du willst, dass sie fal­len sol­len.«

Die Theo­rie einer säku­lar und huma­nis­tisch leben­den Gesell­schaft braucht prak­ti­sche Ent­spre­chun­gen. Mit dem Säku­la­ren Fei­er­tags­ka­len­der kön­nen Sie sofort damit begin­nen.

Der Kalen­der kann für 12,50 EUR hier bestellt wer­den.

—> Hier eine Vor­schau des Kalen­ders für das Jahr 2015 als PDF


Braucht es wirk­lich einen Kalen­der vol­ler Fei­er­ta­ge, die (noch) nie­mand kennt, in dem dafür ver­trau­te Fes­te wie Ostern oder Weih­nach­ten feh­len?

Unse­rer Mei­nung nach gibt es gute Grün­de dafür. In einer zuneh­mend säku­la­rer wer­den­den Gesell­schaft, in der Huma­nis­mus und Auf­klä­rung auf Kos­ten der mehr oder weni­ger alten reli­giö­sen Mythen an Boden gewin­nen, wirkt das Fest­hal­ten an Fei­er­ta­gen, deren His­to­rie immer weni­ger Men­schen ken­nen oder akzep­tie­ren, immer hoh­ler.

Für die Mas­se der Men­schen in Deutsch­land sind die reli­giö­sen Fei­er­ta­ge ihrer Inhal­te längst ent­klei­det. Sie ste­hen damit offen für neu­en Sinn und neue Inhal­te, will man sie nicht zu blo­ßen Ver­schnauf­pau­sen oder Kon­sum­an­läs­sen ver­kom­men las­sen.

Statt neue säku­la­re Fei­er­ta­ge zu initi­ie­ren, die man neben den bestehen­den ver­sucht zu eta­blie­ren, set­zen die Auto­rIn­nen die­ses Kalen­ders auf die guten Erfah­run­gen, die ins­be­son­de­re die christ­li­che Kir­che damit gemacht hat, heid­ni­sche Fei­er­ta­ge zu über­neh­men und mit eige­nen Riten zu fül­len. Die Metho­de ist also durch­aus erfolg­reich getes­tet. Sie ver­hin­dert außer­dem, dass wir eines Tages mit einer Hand voll gesetz­li­cher (christ­li­cher) Fei­er­ta­ge da ste­hen, mit denen nie­mand mehr etwas anfan­gen kann und auf der ande­ren Sei­te säku­la­re Fei­er­ta­ge haben, die man­gels frei­er Tage nie­mand fei­ert.

Wir ver­ste­hen den „Säku­la­ren Fei­er­tags­ka­len­der“ als evo­lu­tio­nä­res Pro­jekt und die­se Erst­aus­ga­be als Ursup­pe, von der noch nie­mand sagen kann, was ein­mal dar­aus wird. Die von uns aus­ge­wähl­ten Fei­er­ta­ge, mit ihren The­men und Wer­ten sind also nicht in Stein gemei­ßelt bis zum Jüngs­ten Tag, sie sol­len im Gegen­teil dazu auf­ru­fen, sich Gedan­ken zu machen, was es uns wert ist, mit einem frei­en Tag geehrt zu wer­den.

Uns ist auch klar, dass es nur ein ers­ter Schritt sein kann, Tagen neue Namen zu geben. Um sie in Köp­fen und Her­zen zu ver­an­kern, braucht es Fes­te, „Riten“, Lie­der und Tex­te, die die neu­en Fei­er­ta­ge mit Inhal­ten fül­len. Eini­ge selbst getex­te­te Lie­der sind schon in die­sem Kalen­der zu fin­den. Aber auch hier­zu sind alle, die an dem Pro­jekt inter­es­siert sind, ganz herz­lich ein­ge­la­den, sich krea­tiv zu betä­ti­gen.

Und wenn dann der­einst die Krip­pe unterm Tan­nen­baum durch eine Büs­te von Epi­kur ersetzt ist, und die Fami­lie davor „Glücks­ta­ge­lie­der“ singt, dann hat die­ses Pro­jekt etwas dazu geleis­tet, uns einer huma­nis­ti­schen, säku­la­ren Gesell­schaft näher zu brin­gen.

In die­sem Sin­ne: Lasst uns das Leben fei­ern!


watsi! (Petra Scheurig)
watsi! (Petra Scheu­rig): von ihr stammt die Idee und das Kon­zept, sowie die meis­ten Lied­tex­te und alle Bil­der im Kalen­der


Ralf Frühwirt

 

Ralf Früh­wirt war inhalt­li­cher Bera­ter und ver­fass­te die erläu­tern­den Kom­men­ta­re


Holger Karl

 

Hol­ger Karl steu­er­te einen Lied­text bei und digi­ta­li­sier­te die Bil­der

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