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Die robuste Frau

Von wegen schwa­ches Geschlecht. Wenn man Män­ner und Frau­en als Sport­ler ansieht, sind Frau­en Lang­stre­cken­läu­fer und Män­ner Sprin­ter. Die­ser Unters­schied ist wohl schon sehr früh wirk­sam.

Ca. 80 % aller Schwan­ger­schaf­ten wer­den natür­li­cher­wei­se abge­bro­chen. Das kommt nicht nur durch Fehl­ent­wick­lun­gen des Embry­os, gesund­heit­li­che Pro­ble­me der Mut­ter, son­dern auch durch Stress z.b. in Fol­ge einer Tren­nung vor.

Es sieht so aus, dass weib­li­cher Nach­wuchs im Kör­per der Frau stress­re­sis­ten­ter ist und so die­se Belas­tung häu­fi­ger über­lebt.

Wenn also Eltern von Mäd­chen häu­fi­ger geschie­den wer­den, so ist das ein sta­tis­ti­scher Neben­ef­fekt; die Mäd­chen sind nicht die Ursa­che der Tren­nung.

http://www.spektrum.de/news/warum-sich-eltern-von-toechtern-haeufiger-scheiden-lassen/1301728

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/4082644/Scheidungsfaktor-T%C3%B6chter%253F/

Ver­ur­sa­chen Töch­ter wirk­lich Schei­dun­gen? Stress, Schwan­ger­schaft, und Fami­li­en­zu­sam­men­set­zung: http://link.springer.com/article/10.1007/s13524-014‑0305-x


Es könn­te aller­dings sein, dass die Bevor­zu­gung weib­li­cher Nach­kom­men unter län­ger­fris­ti­gen Stress­be­din­gun­gen auch einen bio­lo­gi­schen Nut­zen hat:

http://www.sciencedump.com/content/mother-nature-has-built-fail-safe-make-sure-there-are-enough-boy-babies

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