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Nicht nur am Vatnajökull ist die besondere Gefahr, dass heiße Lava auf Gletschereis trifft und z.b. bei Explosionen scharfkantige, glasharte Aschewolken produziert. Auch das geologisch Aktive Gebiet in dem der Bárðarbunga liegt kann solche Probleme bescheren.

Den Ísländer selbst kann die austretende Lava mit dem abgeschmolzenen Gletschereis enorme Überflutungen (sog. Gletscherlauf) bescheren. Wenn das am Vatnajökull geschieht, werden regelmäßig große Bereiche des Hringvegur (Ringstraße Nr. 1) zerstört.

Aus diesem Grunde wohnt im Südosten unterhalb des Gletschers niemand und es gibt eine für Allradfahrzeuge passierbare Notroute.

http://icelandreview.com/de/news/2015/02/25/experten-ende-des-ausbruchs-koennte-schlimmes-bedeuten

Der letzte große Gletscherlauf, über den es auch einen Film gibt war 1996. Damals wurde aus dem Fluss Ske­iðará eine reissende Flut mit einer Wasserführung von ca. 1/5 des Amazonas.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherlauf#Gletscherlauf_1996_in_S.C3.BCdisland

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vulkan-bardarbunga-in-island-ausbruch-ist-vorbei-a-1021293.html

vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vulkan-rangliste-die-heissesten-und-gefaehrlichsten-vulkane-der-welt-a-1022814.html

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