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Ein Fremder in mir?

Fremde DNA, die uns steuert?

Bei­spiel: Der Bru­der von einer ande­ren Mut­ter — Frau bringt Kind ihres Zwil­lings zur Welt

Der Vater­schafts­test bei Lydia Fair­child soll­te eine Rou­ti­ne sein um vor Gericht zu klä­ren, ob der Vater ihrer bei­den Söh­ne tat­säch­lich der ist, den Sie ange­ge­ben hat­te. Als das Test­ergeb­nis ankam war Fair­child selbst völ­lig baff: Es gab kei­ne Spur von ihrer DNA in ihre eige­nem Kin­dern.

Die Gerich­te droh­te, sie wegen ille­ga­ler Leih­mut­ter­schaft anzu­kla­gen – man ging von einem Trick aus um an Geld zu kom­men. Glück­li­cher­wei­se wur­de gera­de eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit über einen ähn­li­chen Fall ver­öf­fent­licht, in dem eine Frau nicht die bio­lo­gi­sche Mut­ter von zwei ihrer drei Kin­der war.

Der Grund dafür ist, dass sie eine Chi­mä­re ist: In die­sem Fall ein Zwil­ling, der in einem frü­hen Sta­di­um der embryo­na­len Ent­wick­lung wie­der zu einem Kör­per ver­schmolz. Durch die­ses Ergeb­nis aus zwei ver­schie­de­nen Zel­li­ni­en, tra­gen man­che ihrer Eier ein Genom, dass ich von dem Rest des Kör­pers unter­schei­det.

Unnö­tig zu sagen, dass die­se Ent­de­ckung bei Fair­child die Fra­ge ihrer eige­nen Iden­ti­tät auf­ge­wor­fen hat. »Es mei­nen Söh­nen zu sagen war der schwie­rigs­te Teil, weil ich das Gefühl hat­te, dass ein Teil von mir gar nicht auf sie über­ge­gan­gen ist.«, sag­te sie der Web­site Jeze­bel. »Ich dach­te, ‘Oh, ich fra­ge mich, ob sie wirk­lich das Gefühl haben, dass ich irgend­wie nicht ganz ihre wirk­li­che Mut­ter bin, weil die Gene, die ich ihnen gege­ben habe soll­te, ich ihnen nicht gege­ben habe.’«

http://www.bbc.com/future/story/20150917-is-another-human-living-inside-you

http://bigthink.com/ideafeed/the-humans-within-us

http://www.collective-evolution.com/2014/03/18/this-study-will-make-you-think-twice-about-who-you-are-getting-into-bed-with/

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