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Gespensterfische

Der Fisch mit dem durch­sich­ti­gen Kopf!

Nur sehr wenig Licht erreicht die dunk­len Tie­fen des Oze­ans. Daher sehen wir vie­le Anpas­sun­gen an das gerin­ge Licht unter den Bewoh­nern der Tief­see, von extre­mer Licht­emp­find­lich­keit bis hin zur Bio-Lumi­nes­zenz. Aber der Selt­sams­te von allen ist der Gespens­ter­fisch – er ist evol­viert um durch sei­nen eige­nen Kopf zu bli­cken.

Die grü­nen Kugeln, die man sieht, sind sei­ne Augen. Die­se hal­ten die meis­te Zeit nach oben durch die trans­pa­ren­te Stirn Aus­schau nach Beu­te. Die­se “Stirn” ist tat­säch­lich ein mit Flüs­sig­keit gefüll­ter Sack. Wenn der Fisch etwas ent­deckt dreht er die Augen nach vor­ne, so dass sein Sich­feld vor dem Mund liegt zum Jagen. Bis 2009 dach­te man, dass die­se Augen fest nach oben star­ren, aber ein leben­des Exem­plar zeig­te ihre Beweg­lich­keit.

Die zwei Punk­te, die man in der Nähe des Mun­des sieht, sind Nasen­lö­cher (Nares). Damit kann der Gespens­ter­fisch che­mi­sche Spu­ren ent­de­cken. Zusätz­lich zu der bemer­kens­wer­ten Evo­lu­ti­on des Kop­fes erlaubt das gel­be Pig­ment in den Augen zwi­schen Son­nen­li­che von der Mee­res­ober­flä­che und Licht, das von der Bio­lu­mi­nes­zenz ande­rer Fische stammt, zu unter­schei­den.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gespensterfische

http://en.wikipedia.org/wiki/Barreleye

http://video.nationalgeographic.com/video/news/transparent-fish-video-vin

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