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Ich war heu­te bei die­ser Ver­an­stal­tung: »Wir sind Char­lie? Wie viel Sati­re ver­trägt Reli­gi­on, wie viel Reli­gi­on Sati­re?«.

Zu jeder gezeig­ten Sati­re gab es zu vor die Test­fra­ge »Wür­den Sie als Her­aus­ge­ber einer Zei­tung die­ser Sati­re dru­cken?«.

Bei der drei­ten Kari­ka­tur mit dem Vor­stands­vor­sit­zen­den der Papst AG als Zen­tral­fi­gur, habe ich mich dem ein­deu­ti­gen JA-Votum ent­hal­ten und auf ein »Ent­hal­tung« zurück­ge­zo­gen.

Woher die­se Zwei­fel in mir?

Bei mir als Möch­te­gern-Intel­lek­tu­el­len hat Fäkal­hu­mor das Eti­kett »anti-intel­lek­tu­ell« und ist argu­men­ta­ti­ons­frei »bäh«. So bäh wie einen Regen­schirm benut­zen (unmänn­lich), Bild­zei­tung lesen (pro­le­ti­ge Unter­schich­ten-Lek­tü­re) oder einen Mer­ce­des kau­fen (sta­tus­hei­schen­des Protz­ge­ha­be, Penis­pro­the­se).

Und bei die­sem Bild hat mich tief aus dem Unter­be­wusst­sein des Pseu­do-Aka­de­mi­kers das Stall­licht mit dem erleuch­ten­den Strahl »anti-intel­lek­tu­el­ler Fäkal­hu­mor« aus­ge­bremst.

Nun denn, bis­her bin ich der Mei­nung, dass die­se Kuh – als läss­li­che Fehl­leis­tung des Radi­kal­li­be­ra­len in mir – trotz­dem wei­ter­le­ben darf.

Aber Sie dür­fen sich hem­mungs­los am Fan­ta-ver­ur­sach­ten Pseu­do-Fäkal­hu­mor der Tita­nic erfreu­en, gel­le?

Ach ja, wie waren die ande­ren Kari­ka­tu­ren?

Nun ja, mei­ner Mei­nung nach lang­wei­lig bis harm­los.

Ähem. Es gab auch noch eine Athe­is­ten-Kari­ka­tur. Erst habe ich die nicht ver­stan­den, dann fand ich die selt­sam und nicht-nach­voll­zieh­bar. Lus­tig waren die so gar nicht nicht.

Tja, wird wohl nichts mit dem Athe­is­ten­wit­ze­buch.

Hier noch so einen Bäh-Humor: https://www.youtube.com/watch?v=RrjZBHOmwsA


Mitt­ler­wei­le übe ich herz­haft die­se Kuh zu zähen:


4 Responses to “Ich habe eine heilige Kuh”

  1. […] er in der Zei­tung etwas von »Aus­schei­dungs­wett­kämp­fen« liest, oder? Stimmt ja, da bin ich auf mei­ne hei­li­ge Kuh […]

  2. klafuenf sagt:

    Eine älte­re Dame hat­te einen Athe­is­ten als Nach­barn.
    Vier Jah­re lang ging sie, jeden Tag, raus auf die Veran­da und schrie:
    „Alla­hu Akbar! Oh Allah! Ich glau­be an Dich!“
    … Und jedes­mal, streck­te der Athe­ist sei­nen Kopf aus dem Fens­ter und schrie zurück: „Es gibt kei­nen Gott! Gott exis­tiert nicht!“
    Eines Tages, ging sie wie­der raus, und sag­te: „Oh Allah! Ich weiss, Du wirst mich die­se Woche mit Essen ver­sor­gen, denn ich habe kein Geld, aber ich glau­be an dich, oh Allah!“
    Am nächs­ten Tag, kam sie raus und fand vier gros­se Beu­tel vol­ler Lebens­mit­tel vor ihrer Tür. Sie trug sie rein, kam wie­der raus und sag­te: „Ich dan­ke Dir Allah! Ich dan­ke Dir für das Geschenk und die Lebens­mit­tel! Oh Allah, ich glau­be an Dich!
    Der Athe­ist jedoch, der sich wäh­rend der gan­zen Zeit in den Büschen ver­steckt hielt, sprang raus und sag­te: „Ahaaa! Nicht Allah hat die Lebens­mit­tel dort­hin gelegt! Ich wars! Das beweist, es gibt kei­nen Gott!“
    Die alte Frau blick­te zum Athe­is­ten, lächel­te und ent­geg­ne­te: “ Oh Allah! Nicht nur, dass du mich mit Lebens­mit­teln ver­sorgt hast, du hast sogar den Schai­tan dafür zah­len las­sen!“

  3. […] wie­der muss ich an mei­ne hei­li­ge Kuh […]

  4. […] Sie­he auch: Hei­li­ge Kühe […]

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