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Ist das wirklich die Heilige SchriftGläubige glauben einfach. Meist nicht an die Götter ihrer Religion, sondern an das, was sie über ihre Götter oder die Regeln ihrer Religion glauben zu wissen. Im Grund genommen glauben sie an Glauben. Geglaubt aus dem Gespräch mit Mitmenschen, den Predigten von Kanzeln und Medien und viel zu selten aus eigenem Quellenstudium.

Wer die sog. Bibel, diese historisch-zufällige Sammlung an Texten einmal selbst liest, wird erstaunt sein. Erstaunt wg. all der Auslassungen der unangenehmen Teile dieser Textsammlung. In der Tat geht es in der sog. Kanzeltheologie darum aus der biblischen Sammlung an menschlichen Tragödien die Stellen herauszufischen und zu einem runden Vortrag zu verarbeiten, die die jeweilige Religion in angenehmen Lichte erscheinen lassen.

Die Forderung der Aufklärung an Jedermensch ist aber, sich die eigene Weltanschauung selbst aus den Quellen zu erarbeiten. Der Autor zeigt Kurioses und Erschreckendes in den Texten der Bibel (Altes und Neues Testament) und räumt auf mit der Vorstellung, dass diese Schriften überwiegend menschenfreundlich und friedfertig wären.

Der Autor zeigt Kurioses und Erschreckendes in den Texten der Bibel (Altes und Neues Testament) und räumt auf mit der Vorstellung, dass diese Schriften überwiegend menschenfreundlich und friedfertig wären.

Die Wahrheit? Die dürfen Sie gerne selbst herausfinden. Lassen Sie sich dabei helfen! Trauen Sie sich ran! Einen Glauben zu verlieren ist in manchen Ländern dieser Erde nicht mehr tödlich.

http://www.amazon.de/Ist-das-wirklich-Heilige-Schrift/dp/1502592592/ref=sr_1_2


Andere interessante Zitatsammlungen

Was die christliche Leidkultur über Frauen sagt: http://www.unmoralische.de/christlich.htm


Von dem Autor hat es auch eine märchenhafte Geschichte. Allerdings nicht aus dem Orient, sondern aus den Schrebergärten Ludwigshafens und Mannheims: http://www.amazon.de/Schneewittchen-sieben-Zwerge-Schreberland-Bildergeschichte/dp/1503217159/


http://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_der_Bibel


Wenn man die Bibel mal selbst liest, findet man das: http://mic.com/articles/111216/the-bible-said-what-7-illustrations-of-the-bible-s-most-absurd-passages


Zitate

Amasa hatte aber nicht auf das Schwert geachtet, das Joab in der ‹anderen› Hand hatte. Und er stach ihn da-mit in den Bauch, so dass er seine Eingeweide zur Erde schüttete; und er gab ihm keinen zweiten ‹Stich mehr›. So starb er.
Dann jagten Joab und sein Bruder Abischai Scheba, dem Sohn Bichris, ‹weiter› nach.

Und ein Mann von den Burschen Joabs blieb bei Amasa stehen und sagte: Wer an Joab Gefallen hat und wer für David ist, ‹folge› Joab nach!
Amasa aber wälzte sich in ‹seinem› Blut mitten auf der Straße. Und als der Mann sah, dass alles Volk stehen blieb, schaffte er Amasa von der Straße weg auf das Feld und warf ein Kleidungsstück über ihn, weil jeder, der ‹vorbei›kam, nach ihm sah und stehen blieb.

2. Sam 20, 10 – 12


Und es entstand eine große Hungersnot in Samaria; und siehe, sie belagerten es, bis ein Eselskopf für achtzig ‹Schekel› Silber und ein viertel Kab Taubenmist für fünf ‹Schekel› Silber ‹gehandelt› wurden.

Und es geschah, als der König von Israel auf der Mauer einherging, da schrie eine Frau ihm zu: Hilf, mein Herr und König!

Er aber sagte: Hilft dir der HERR nicht, woher sollte ich dir helfen? ‹Etwa› von der Tenne oder von der Kelterkufe?

Und der König sagte zu ihr: Was hast du? Sie sagte: Diese Frau da hat zu mir gesagt: Gib deinen Sohn her, dass wir ihn heute essen! Meinen Sohn wollen wir dann morgen essen. So kochten wir meinen Sohn und aßen ihn. Als ich aber am anderen Tag zu ihr sagte: Gib deinen Sohn her, dass wir ihn essen! – da hatte sie ihren Sohn versteckt.

2. Kön 6, 25 – 29


Wenn in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, es in Besitz zu nehmen, ein Erschlagener auf dem Feld liegend gefunden wird, ohne dass es bekannt ist, wer ihn erschlagen hat, dann sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und ‹die Strecke› zu den Städten hin abmessen, die im Umkreis des Erschlagenen ‹liegen›.

Und es soll geschehen: Die Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten ‹liegt› – die Ältesten jener Stadt sollen eine junge Kuh nehmen, mit der noch nicht gearbeitet worden ist, die noch nicht am Joch gezogen hat, und die Ältesten jener Stadt sollen das Kalb zu einem immer fließenden Bach hinab führen, wo nicht gearbeitet und nicht gesät wird, und sollen dem Kalb dort im Bach das Genick brechen.

5. Mose 21, 1 – 4


Und Sihon zog zum Kampf aus, uns entgegen nach Jahaz, er und all sein Volk.
Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor uns dahin; und wir schlugen ihn und seine Söhne und all sein Volk.

In jener Zeit nahmen wir alle seine Städte ein, und wir vollstreckten den Bann an jeder Stadt, an Männern, Frauen und Kindern; wir ließen keinen übrig, der entkam.

5. Mose 2, 32 – 34


Wenn du dich einer Stadt näherst, um gegen sie zu kämpfen, dann sollst du ihr ‹zunächst› Frieden anbieten.

Und es soll geschehen, wenn sie dir friedlich antwortet und dir öffnet, dann soll alles Volk, das sich darin befindet, dir zur Zwangsarbeit ‹unterworfen werden› und dir dienen.

Und wenn sie mit dir nicht Frieden schließt, sondern Krieg mit dir führt, dann sollst du sie belagern.

Und gibt der HERR, dein Gott, sie in deine Hand, dann sollst du all ihre Männlichen mit der Schärfe des Schwertes erschlagen.

5. Mose 20, 10 – 13


Als sie nun ihr Herz guter Dinge sein ließen, siehe, da umringten die Männer der Stadt, ruchlose Männer, das Haus, trommelten gegen die Tür und sagten zu dem alten Mann, dem Herrn des Hauses: Führe den Mann, der in dein Haus gekommen ist, heraus, wir wollen ihn erkennen!

Da ging der Mann, der Herr des Hauses, zu ihnen hinaus und sagte zu ihnen: Nicht doch, meine Brüder, tut doch nichts Übles! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, dürft ihr solch eine Schandtat nicht begehen!

Siehe, meine Tochter, die ‹noch› Jungfrau ‹ist›, und seine Nebenfrau, sie will ich ‹euch› herausbringen. Ihnen tut Gewalt an und macht mit ihnen, was gut ist in euren Augen. Aber an diesem Mann dürft ihr so eine schwere Schandtat nicht begehen!

Aber die Männer wollten nicht auf ihn hören. Da ergriff der Mann seine Nebenfrau und führte sie zu ihnen hinaus auf die Straße. Und sie erkannten sie und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht hindurch bis an den Morgen. Und sie ließen sie gehen, als die Morgenröte aufging.

Und die Frau kam beim Anbruch des Morgens und fiel nieder am Eingang des Hauses des Mannes, wo ihr Herr war, ‹und lag dort,› bis es hell wurde.

Und ihr Herr stand am Morgen auf, öffnete die Tür des Hauses und trat hinaus, um seines Weges zu gehen. Siehe, da lag die Frau, seine Nebenfrau, am Eingang des Hauses, ihre Hände auf der Schwelle.

Da sagte er zu ihr: Steh auf und lass uns gehen! Aber niemand antwortete. Da nahm er sie auf den Esel, und der Mann machte sich auf und zog an seinen Ort.

Und als er in sein Haus gekommen war, nahm er das Messer, ergriff seine Nebenfrau und zerlegte sie, Glied für Glied, in zwölf Stücke und schickte sie ins ganze Gebiet Israels.

Ri 19, 22 – 29

8 Responses to “Ist das wirklich die Heilige Schrift? (Bernhard Jooß)”

  1. […] Vgl.: Ist das wirklich die heilige Schrift? […]

  2. […] Vgl.: Ist das wirklich die heilige Schrift? […]

  3. klafuenf sagt:

    Die Bibel – Johannesbrief 19:30
    „Es ist vollbracht!“

    Römerbrief 5:8
    „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“

    1.Korintherbrief 1:18 – 19
    „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.
    Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14):»Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen“

  4. klafuenf sagt:

    Cave lectorem unius libri!
    Hüte dich vor Menschen, die nur ein Buch lesen!

  5. […] Weitere schöne Textstellen sind hier zu finden: http://lachsdressur.de/ist-das-wirklich-die-heilige-schrift/ […]

  6. […] vgl. Exegese, Theologie, »Ist das wirklich die Heilige Schrift?« […]

  7. klafuenf sagt:

    (Mt 10,34-35): „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“

    Nicht weit von der Bergpredigt entfernt lesen wir unter anderem auch Jesus‘ hasserfüllte Verfluchung dreier Städte, die seiner Lehre nicht zujubeln wollten (Mt 11,23): „Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.“ Ist die Feindesliebe also nur eine nette Floskel, um schwache und ängstliche Schäfchen zu gewinnen?

    Jesus, das sanfte Lamm Gottes, sprach zu seinen Jüngern (Mt 13,41-42): „Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht (früher hieß es an dieser Stelle: „das Gesetz Gottes nicht“) tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.“

    Als eine Frau Jesus um Hilfe bat, wies er sie barsch ab (Mt 15,24): „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ Fremden zu helfen, war also nicht sein Sinn. Erst als die Frau ihn ein zweites Mal unterwürfig („hündisch“) anbettelt, erfüllt er ihre Bitte.

    Wer gegen ihn war, dem wünschte er, (Mt 18,6): „daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.“ Wo spricht hier Jesus‘ angebliche Feindes- und Nächstenliebe?

    Jesus beschimpft die Schriftgelehrten als (Mt. 23,33) „Schlangen, Narrengezücht“, obwohl er immer wieder mahnte: (Lk 6,37) „Verdammt nicht!“ und (Mt 7,1) „Richtet nicht!“

    Den Juden wünschte Jesus Tod und Verderben (Mt 23,35): „… damit über euch komme all das gerechte Blut.“

    Mit harten Worten verkünden die Evangelisten, wie Jesus die Ungläubigen bestrafen, verbrennen, vernichten, in Stücke hauen oder in den Feuerofen werfen wird (Mt 25,41): „Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel.“

    Auch Tieren gegenüber kannte Jesus keine Rücksicht. In einer Geschichte ließ er Dämonen in eine (Mk 5,11) „Herde Säue“ fahren, die sich daraufhin ersäufte.

    Jesus empfahl auch (Mk 9,43): „Wenn dich deine Hand zum Abfall (Vom Glauben abfallen) verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, daß du verkrüppelt zum Leben eingehst (stirbst), als daß du zwei Hände hast und fährst in die Hölle.“

    (Mk 16,16): „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Warum nur diese Angst vor den Ungläubigen, ist man doch im Besitz der selig machenden Wahrheit?

    Jesus erregte Aufsehen durch verbale Kraftmeierei und Hetzparolen (Lk 11,23): „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich.“

    Im Lukasevangelium instruierte Jesus zweiundsiebzig Jünger über das Vorgehen bei der Missionierung. Punkt für Punkt zählte Jesus auf, wie sie sich zu benehmen hätten. Unter anderem riet er ihnen, niemanden zu grüßen (Lk, 10,4): „Tragt keinen Geldbeutel bei euch (…) und grüßt niemanden unterwegs.“

    Sollten die Jünger in eine Stadt kommen, die sie nicht aufnehmen will, sollten die Jünger nicht etwa die Bewohner mit Argumenten, guten Taten oder eindrücklichen Argumenten überzeugen. Nein, sie sollten der ganzen Stadt mit Tod und Untergang drohen und sie beschimpfen (Lk 10,11): „Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.

    Jesus sagte ganz klar, warum er hier war (Lk 12,49): „Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!“

    Warum werden die Menschen verpflichtet und nicht überzeugt? (Lk 12,5): „Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.“

    (Lk 19,27): „Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.“ Das hört sich ja gar nicht so schlimm an, werden Sie jetzt vielleicht denken. Niedermachen bedeutet sicher Niederwerfen. In der Lutherfassung von 1940 steht aber noch unversöhnlich: „… und erwürgt sie vor mir.“

    Obwohl Jesus gelegentlich gegen die Benutzung von Waffen aufrief, forderte er dennoch, jeder seiner Jünger (Lk 22,36) „verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.“ Waffengewalt war ihm also Recht, wenn es um die Durchsetzung seiner persönlichen Interessen ging.

    Nächstenliebe? Weltliebe? Menschenliebe? Das waren angeblich nicht Jesus‘ Forderungen. Johannes schreibt (1. Jh 2,15): „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.“

    (Hebr 10,31): „Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“

    Jesus verlangte immer wieder Feindesliebe. Aber nirgends wird berichtet, dass er seinen Gegnern und Feinden jemals etwas verziehen hat.

    http://www.bibelkritik.ch

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