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Mea Maxima Culpa: Silence In The House of God

MEINE GROSSE SCHULD: SCHWEIGEN IM HAUSE GOTTES unter­sucht die gehei­men Ver­bre­chen von Father Lawrence Mur­phy, einem cha­ris­ma­ti­schen Pries­ter aus Mil­wau­kee, der mehr als 200 gehör­lo­se Kin­der in einer Schu­le unter sei­ner Füh­rung miss­braucht hat. Der Film doku­men­tiert den ers­ten öffent­li­chen Pro­test gegen kle­ri­ka­len sexu­el­len Miss­brauch in den USA, der zu einem Fall führ­te, der sich über 3 Jahr­zehn­te hin­zog und schließ­lich in eine Ankla­ge gegen den Papst selbst mün­de­te. Die Unter­su­chung half Doku­men­te aus dem Geheim­ar­chiv des Vati­kans zu ver­öf­fent­li­chen, die zei­gen, dass der Papst, der sich in den frag­wür­di­gen Regeln der römi­schen Kurie betä­tigt, sowohl ver­ant­wort­lich als auch hilf­los im Ange­sicht des Bösen ist.

Im Zen­trum des Films ist eine klei­ne Grup­pe von Hel­den – Ter­ry Kohut, Gary Smith, Arthur Bud­zink­si und Bob Bol­ger. Die­se muti­gen gehör­lo­sen Män­ner machen sich auf den Pries­ter zu ent­tar­nen, der sie miss­braucht hat­te und ver­su­chen ande­re Kin­der zu schüt­zen und ihre Stim­men zu Gehör kom­men zu las­sen. Geb­ney nutzt die Stim­men der Schau­spie­ler Chris Cooper, Ethan Haw­ke, Jamey Sher­i­dan und John Slat­te­ry um die Geschich­ten der Män­ner, die von Mur­phy miss­braucht wur­den, zu erzäh­len. Es sind jedoch die Gesich­ter und Ges­ten der muti­gen gehör­lo­sen Män­ner, die dar­stel­len wie sich die Wir­kung von Mur­phy unaus­lösch­lich in ihrem Leben fort­setzt.

Zusätz­lich zum Fall Mur­phy beleuch­tet MEINE GROSSE SCHULD: SCHWEIGEN IM HAUSE GOTTES ähn­li­che Fäl­le sexu­el­len Miss­brauchs in Irland und ita­li­en, und stellt die grau­sa­men Tätig­kei­ten von Mar­ci­al Maciel Degolla­do, einem pro­mi­nen­ten kirch­li­che­nen Fund­rai­ser und hem­mungs­lo­sem Sexu­al­ver­bre­cher her­aus, der von Papst Johan­nes Paul II. sehr ver­ehrt wur­de. Der Film ent­hüllt auch, dass 2001 Kar­di­nal Ratzin­ger – nun sei­ne Hei­lig­keit, Bene­dikt der XVI. – ange­ord­net hat­te, dass sexu­el­le Vor­fäl­le mit Min­der­jäh­ri­gen auf sei­nen Schreib­tisch kom­men, was ihn zum bestin­for­mier­ten Men­schen in der Welt über den Kin­des­miss­brauch durch Pries­ter macht.

04. Febru­ar 2013 22:00


Wei­ter­le­sen im Ori­gi­nal

https://www.hbo.com/documentaries/mea-maxima-culpa/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Mea_Maxima_Culpa:_Silence_in_the_House_of_God

http://www.huffingtonpost.com/2013/02/11/pope-benedict-sex-abuse-cover-up-papal-resignation-rampant-speculation_n_2662751.html

http://fernsehfilm.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/a48a4b94-9ee9-3154-a800-9c9bc56b8e43/20130472?generateCanonicalUrl=true

HEUTE (22. Okto­ber 2013 auf arte): http://www.arte.tv/guide/de/050520 – 000/mea-maxima-culpa
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2013/10/22/tv-tipp-mea-maxima-culpa-stille-im-haus-des-herrn/

Der Fall Georg Ker­hoff

Mehr Links zum The­ma »Kin­der­fi­cker­sek­te« et al


9 Responses to “Mea Maxima Culpa: Silence In The House of God (HBO 2012)”

  1. […] Mea Maxi­ma Cul­pa, Ver­tu­schung hun­ter­fa­chen sexu­el­len Miss­brauchs in der römisch-katho­li­schen Kir­che… […]

  2. […] Mea Maxi­ma Cul­pa – Schwei­gen im Hau­se Got­tes […]

  3. […] »Mea maxi­ma cul­pa«, den »Die unbarm­her­zi­gen Schwes­tern« und dem »Schwei­gen der Män­ner« jetzt wie­der ein Film […]

  4. klafuenf sagt:

    KINDERFICKEN UNTER RATZINGERS AUGEN

    http://tammox2.blogspot.de/2016/01/der-groere-skandal-hinter-dem-skandal.html

    Er hat jah­re­lang geschwie­gen. Er woll­te nicht dar­über reden, wie er von dem Prä­fek­ten regel­mä­ßig befum­melt und für des­sen Lust miss­braucht wur­de. Und er hat kei­nem erzählt, dass er vom Dom­ka­pell­meis­ter Georg Ratzin­ger immer wie­der “ver­prü­gelt” wur­de. “Ein cho­le­ri­scher Sadist”, sagt er heu­te über den Bru­der von Papst Bene­dikt XVI. [….] Was der Bub erleb­te, war “der blan­ke Hor­ror”. Prü­gel, sagt Probst, “gehör­ten zum Schul­all­tag”.
    Doch damit nicht genug: “Im Zim­mer des Prä­fek­ten muss­te man sich bis auf die Unter­ho­se aus­zie­hen. Er hat uns dann übers Knie oder den Stuhl gelegt und mit dem Gei­gen­bo­gen das blan­ke Hin­ter­teil ver­hau­en. Es ging um Macht und die­se Macht hat aus mei­ner heu­ti­gen Sicht auch eine sexu­el­le Kom­po­nen­te gehabt.” Als Probst nach der vier­ten Klas­se nach Regens­burg kam, ins Inter­nat der welt­be­kann­ten Dom­spat­zen, hoff­te er auf Bes­se­rung. […] Doch es soll­te noch viel schlim­mer kom­men. Georg Ratzin­ger war zu die­ser Zeit der Chef der Dom­spat­zen. “Wir waren sei­ner Macht aus­ge­lie­fert. Der ist regel­recht explo­diert und hat uns ver­mö­belt”, so Probst. Wer in den Gesangs­pro­ben in den Pro­ben­räu­men des alt­ehr­wür­di­gen Doms falsch gesun­gen oder auch nur kurz mit einem Kame­ra­den geflüs­tert habe, sei mit Ohr­fei­gen bestraft wor­den. Georg Ratzin­ger selbst hat nach Agen­tur­be­rich­ten bereits ein­ge­räumt, bis zum Ende der 1970er Jah­re in den Chor­pro­ben hin und wie­der Ohr­fei­gen ver­teilt zu haben. Doch habe er nie jeman­den “grün und blau” geschla­gen, erklär­te er. Außer­dem sei­en frü­her Ohr­fei­gen “ein­fach die Reak­ti­ons­wei­se auf Ver­feh­lun­gen oder bewuss­te Leis­tungs­ver­wei­ge­rung” gewe­sen, teil­te er mit. Von wegen “hin und wie­der Ohr­fei­gen”, sagt Probst. “Das war an der Tages­ord­nung. Mich hat er ein­mal an den Haa­ren gepackt und so lan­ge geohr­feigt, bis das Büschel Haa­re aus­ge­ris­sen ist.” Alle Schü­ler, erzählt Probst, hat­ten Angst vor dem Dom­ka­pell­meis­ter. “Wir hat­ten regel­rech­te Wach­pos­ten. Und wenn Ratzin­ger nah­te, dann hat jeder geschaut, dass er weg­kommt.”
    (Tobi­as Zell 18.03.2010)

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