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Augen­wi­sche­rei und Geld­ma­che­rei

Der Bun­des­tag beschließt ein neu­es Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ge­setz. Damit will er den letz­ten Kri­ti­ker der Kri­mi­na­li­sie­rung jeg­li­cher Ster­be­hil­fe Honig ums Maul schmie­ren. Tat­sa­che ist, das es völ­lig uto­pisch ist den jähr­lich 800.000 ster­ben­den Men­schen in die­sem unse­rem Lan­de eine Pal­lia­tiv­ver­sor­gung anbie­ten zu kön­nen. Und zwei­tens gibt es auch Men­schen, die trotz vor­han­de­ner Ver­sor­gung immer noch lei­den, egal ob an Schmer­zen oder an den erbärm­li­chen Ein­schrän­kun­gen die ihre Erkran­kung mit sich gebracht hat.

In der Pra­xis dürf­te die­se Ent­schei­dung zu stei­gen­den Umsät­zen der bis­her schon vor­han­de­nen Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ein­rich­tun­gen füh­ren. Dies wird jedoch den Pati­en­ten, die unter ihren krank­heits­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen unter­träg­lich lei­den und den 10 – 20 % an Pati­en­ten mit chro­ni­schen Schmer­zen, die auf kei­ne Schmerz­the­ra­pie anspre­chen,nicht hel­fen.

Der­zeit ster­ben ca. 50 % der Men­schen in Kran­ken­häu­sern, wei­te­re 40 % in Pfle­ge­hei­men. Dabei erhal­ten ca. 30 % eine pal­lia­ti­ve Letzt­ver­sor­gung.

Lese­tipp: Chat zur Ster­be­hil­fe und zu Pati­en­ten­ver­fü­gun­gen mit Vol­ker Leis­ten von der Gesell­schaft für Huma­nes Ster­ben (DGHS)

Ausbau der Palliativ-Medizin

Nach­trag: Um die aus­rei­chen­de Anzahl und den län­ge­ren Auf­ent­halt in der Lebens­en­de-Pfle­ge­wirt­schaft zu sichern, ver­bie­tet am 6. Novem­ber der Deut­sche Bun­des­tag jeg­li­che fach­ge­rech­te Ster­be­hil­fe.

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