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Nach­trag: Die Mit­zeich­nungs­frist ist am 29. April 2015 abge­lau­fen.


Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung – Leis­tun­gen – Kei­ne Kos­ten­über­nah­me von homöo­pa­thi­schen Behand­lungs­me­tho­den als Sat­zungs­leis­tun­gen der Kran­ken­kas­sen vom 26.03.2015

Text der Peti­ti­on

Der Deut­sche Bun­des­tag möge beschlie­ßen, dass homöo­pa­thi­sche Behand­lungs­me­tho­den nicht mehr als Sat­zungs­leis­tung von gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen gezahlt wer­den dür­fen.

Begrün­dung

Es gibt kei­nen Wir­kungs­nach­weis für homöo­pa­thi­sche Behand­lun­gen. Im Gegen­teil: über 150 metho­disch akku­ra­te kli­ni­sche Stu­di­en der letz­ten 15 Jah­re haben gezeigt, dass homöo­pa­thi­sche Mit­tel Schein­me­di­ka­men­te sind. Die behaup­te­te Wirk­wei­se steht mit der heu­ti­gen natur­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis in kras­sem Wider­spruch. Die Über­nah­me der Kos­ten für homöo­pa­thi­sche Behand­lun­gen als Sat­zungs­leis­tun­gen wider­spricht somit §2 Absatz 1 der All­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des SGB 5. Dort steht: „Qua­li­tät und Wirk­sam­keit der Leis­tun­gen haben dem all­ge­mein aner­kann­ten Stand der medi­zi­ni­schen Erkennt­nis­se zu ent­spre­chen und den medi­zi­ni­schen Fort­schritt zu berück­sich­ti­gen.” Die Über­nah­me homöo­pa­thi­scher Behand­lun­gen als Sat­zungs­leis­tun­gen wider­spricht somit dem Soli­da­ri­täts­ge­dan­ken der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Im §1 SGB5 steht: „Die Kran­ken­ver­si­che­rung als Soli­dar­ge­mein­schaft hat die Auf­ga­be, die Gesund­heit der Ver­si­cher­ten zu erhal­ten, wie­der­her­zu­stel­len oder ihren Gesund­heits­zu­stand zu bes­sern.” Die Über­nah­me der Kos­ten für homöo­pa­thi­sche Behand­lun­gen wider­spricht somit dem Wirt­schaft­lich­keits­ge­bot (§ 12 SGB5): „Die Leis­tun­gen müs­sen aus­rei­chend, zweck­mä­ßig und wirt­schaft­lich sein; sie dür­fen das Maß des Not­wen­di­gen nicht über­schrei­ten. Leis­tun­gen, die nicht not­wen­dig oder unwirt­schaft­lich sind, kön­nen Ver­si­cher­te nicht bean­spru­chen, dür­fen die Leis­tungs­er­brin­ger nicht bewir­ken und die Kran­ken­kas­sen nicht bewil­li­gen.” Die Homöo­pa­thie ent­spricht die­sen gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen an ein Arz­nei­mit­tel nach­weis­lich nicht.


http://blog.gwup.net/2015/05/19/homoopathie-neue-gedanken-dazu-von-einem-kassenvertreter-und-einer-arztin/

One Response to “Petition gegen Geld für Homöopathie”

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