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Real Humans

akta-manniskor-logo»Äkta män­nis­kor« (schwe­disch, „Ech­te Men­schen“) spielt in einer Gesell­schaft, in der die For­schung bereits so weit fort­ge­schrit­ten ist, dass sich die Leu­te nicht mit Rasen­mä­her- oder Staub­sauger-Robo­tern begnü­gen müs­sen. Die­se Gerä­te sehen Men­schen zum Ver­wech­seln ähn­lich und beneh­men sich auch so.

Haus­mäd­chen, Werk­statt­jun­ge, Lie­bes­die­ne­rin oder Alten­pfle­ger – alles Maschi­nen, die Men­schen sogar rich­tig gut gefal­len. Man­chen Men­schen zu gut, oder darf man das auch anders sehen?

Sie ver­rich­ten uner­müd­lich Haus­ar­beit, spie­len immer mun­ter und uner­müd­lich mit den Kin­dern, sind nie­mals schlecht gelaunt sind, las­sen nie ihren Frust an einem ab und rie­chen nie unan­ge­nehm – und wenn doch, sind sie kaputt.

Es ist doch ver­ständ­lich, wenn Sie mit dem höf­li­chen, auf­merk­sa­men, zuvor­kom­men­den, gut­aus­se­hen­den Typen, der auch noch Tan­zen kann lie­ber Umgang hat als mit dem bier­bäu­chi­gen, unge­ho­bel­ten, rie­chen­den Typen, den sie mal irgend­wann gehei­ra­tet hat. Der »Typ« ist zwar im Inne­ren eine Maschi­ne, aber außen der »Traum­mann« — wer will da das ers­te Wider­wort ergrei­fen?

Wenn man sich vor­stellt, wie vor Jahr­zehn­ten Men­schen auf die unglaub­lich ein­fa­che Soft­ware ELIZA reagiert haben, dann fra­ge ich mich, wie wer­den wir auf sol­che anpas­sun­ges­fä­hi­gen, ja-sagen­den Zeit­ge­nos­sen wirk­lich reagie­ren.


Trans­hu­ma­nis­mus

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