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Assis­ti­ve Con­text-Awa­re Tool­kit (ACAT) ist jetzt Open Source

acat_headerDie Soft­ware, die Ste­phen Haw­king nutzt, um über eine syn­the­ti­sier­te Stim­me auf sei­nem Com­pu­ter zu spre­chen, ist frei im Inter­net ver­öffent­licht wor­den. Der Her­stel­ler Intel hofft, dass sie nun in der For­schung ver­wendet wird, um Schnitt­stellen zu schaf­fen, die Betrof­fe­nen hel­fen, die an etwas Ähn­li­chem wie amyo­tro­pher Late­ral­skle­ro­se (ALS) lei­den.

Das unter­stüt­zen­de, kon­text-sen­si­ti­ve Werk­zeug­kas­ten-Sys­tem (ACAT) ist, gemein­sam mit einem Hand­buch, auf Git­Hub ver­öf­fent­licht wor­den. Es erlaubt For­schern, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me zu ent­wi­ckeln, die mini­malen Input benö­ti­gen. Haw­kings Sys­tem z.b. stützt sich aus­schließ­lich auf die Bewe­gung eines Mus­kels in sei­ner Wan­ge um Text­ein­ga­ben und die Ver­wen­dung sei­nes Com­pu­ters zu er­mög­lich­en. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de neu­es­te Sys­tem Haw­kings instal­liert, die sei­ne Ein­gabe­ge­schwin­dig­keit ver­dop­pelt und die Ver­wen­dung ande­rer Com­pu­ter-Funk­tio­nen um das Zehn­fa­che ver­bes­sert.

ACAT funk­tio­niert mit jedem Com­pu­ter mit Win­dows XP oder höher. Die­ser muss mit einer Hard­ware aus­ge­stat­tet sein um Ein­ga­ben ent­ge­gen­zu­neh­men. Dies kann eine Web­cam, Beschleu­­ni­gungs- oder Nähe­rungs­sen­so­rik sein. Obwohl für For­schung vor­ge­se­hen, steht es jedem frei jetzt ACAT her­un­ter­zu­la­den und zu instal­lie­ren. Mög­li­cher­wei­se gibt es in der Zukunft ande­re An­wen­dung­en für die Soft­ware.

„Jeman­den mit MND zu hel­fen sei­ne kom­mu­ni­ka­ti­ven Fähig­kei­ten zu erhal­ten, könn­te so ein­fach wie mit einem Stift und Papier zu schrei­ben,“ sag­te Karen Pear­ce, Direc­tor of Care für die MND Asso­cia­ti­on BBC News. „Aber wenn die Krank­heit fort­schrei­tet, ver­lie­ren Men­schen oft den Ge­brauch ihrer Hän­de. Hier kann inno­va­ti­ve „Aug­men­ta­ti­ve and Alter­na­ti­ve Com­mu­ni­ca­ti­on (AAC)“ hilf­reiche Un­ter­stütz­ung bie­ten, aber es ist wesent­lich, dass Sprach­the­ra­peu­ten nach den pas­­sen­d­sten Mög­lich­keit­en für Fami­li­en suchen.“


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