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Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat mit sei­nem Urteil vom 27. Okto­ber 2016 die abso­lu­tis­ti­sche Bevor­zu­gung christ­li­cher Trau­er­zwangs-Ver­an­stal­tun­gen zum Nach­teil aller ande­ren sozia­len Ver­an­stal­tun­gen in Bay­ern am Kar­frei­tag auf­ge­ho­ben.

Es wird also in Zukunft mög­lich sein mit einem begrün­de­ten Antrag eine Aus­nah­me zu erhal­ten. Die­se Klei­nig­keit ist im Wesent­li­chen die Aus­sa­ge des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes.

Dies ist eine nöti­ge Öff­nung für eine mul­ti­kul­tu­rel­le Gesell­schaft. Es geschieht ja bereits jetzt, dass tra­di­ti­ons­rei­che, ein­hei­mi­sche, gesel­li­ge Ver­an­stal­tung zufäl­li­ger­wei­se auf einen Kar­frei­tag fal­len. Dar­über hin­aus wird es auch immer mehr Fei­er­ta­ge ein­ge­wan­der­ter Kul­tu­ren geben — wie z.b. der Rama­dan — die mög­li­cher­wei­se auf den his­to­risch-zufäl­lig besetz­ten Kar­frei­tag fal­len wer­den.

Sie­he auchberufsbeleidigt.de/trauerzwang-verfassungswidrig/

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