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Info­stand in Hei­del­berg am Ana­to­mie­gar­ten in der Fuß­gän­ger­zo­ne
Sams­tag, den 2. Novem­ber 2013 von 11:00 – 17:00 Uhr

Mann­heim, 26.10.2013 – Man­chem Katho­li­ken­schaf schwillt die­ser Tage der Kamm ange­sichts der Spen­dier­freu­dig­keit so man­cher sei­ner kle­ri­ka­len Her­den­füh­rer. Aber da es dies­mal tat­säch­lich nur die Mit­glieds­bei­trä­ge der Kir­chen­mit­glie­der sind, ist uns das dies­mal ziem­lich wurscht.

Es gibt da nur ein Pro­blem: Es gibt näm­lich eine gan­ze ande­re Men­ge an Staats­leis­tun­gen an die Groß­kir­chen in Deutsch­land, die aus dem all­ge­mei­nen Steu­er­sä­ckel flie­ßen.

Und dazu gehört unter Ande­ren auch direkt und indi­rekt das Gehalt jedes Bischofs, die Aus­bil­dung des kle­ri­ka­len Nach­wuch­ses, die für die All­ge­mein­heit nutz­lo­sen theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten etc.

Dazu kom­men noch diver­se Unter­halts­leis­tun­gen (sog. Bau­las­ten) für Gebäu­de, Lie­gen­schaf­ten usvam.

Unser Info­stand nächs­tes Wochen­en­de in Hei­del­berg: http://gbs-rhein-neckar.de/unsere-veranstaltungen/infostand-kirchenfinanzen

Die­se Ver­an­stal­tung bei Face­book: https://www.facebook.com/events/232797356885477/


Zum Wei­ter­le­sen

http://www.staatsleistungen.de

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/deutsche-bistuemer-reich-wie-eine-kirchenmaus-12619188.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/steuern-spenden-staatszuschuesse-so-finanziert-sich-die-katholische-kirche-1.1794296

Krischenteuer um Gottes Villen

Für mich selbst kann ich sagen: gar nichts. Ich züch­te kei­ne Kar­ni­ckel und bin auch kein Mit­glied in einem Kar­ni­ckel­zucht­ver­ein; Ich beschlei­me kei­ne Geis­ter, Göt­ter und ande­re Gespens­ter und bin daher auch kein Mit­glied in einem Bet­ver­ein. Sie auch nicht? Weder katho­li­ban noch evan­ge­li­kal. Von daher könn­ten uns 31 bis 40 Mio Teu­ro­nen an staat­lich ein­ge­trie­be­ner Bet­ver­eins­mit­glieds­ge­bühr doch egal sein. 

Tja und die sozia­len Ein­rich­tun­gen unter dem Dach der Kir­chen:

  • Kran­ken­häu­ser: Bau­kos­ten streckt die öffent­li­che Hand vor, Unter­halt zah­len die Kran­ken­kas­sen voll­stän­dig
  • Kin­der­gär­ten: je nach Regi­on wer­den 88 – 102 % aus den Kas­sen der Kom­mu­nen gezahlt
  • Schu­len: 70 % wer­den wie bei allen ande­ren Pri­vat­schu­len von der Kom­mu­ne getra­gen (war­um die Kom­mu­ne dann wie­der­um bei kon­fes­sio­nel­len Schu­len mehr Umla­ge aus dem Lan­destopf erhält, ent­zieht sich einer Begrün­dung), der Rest wird durch das Schul­geld ein­ge­nom­men.

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