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Am Anfang war die Seide. Und die kam aus den Spinndrüsen einer Spinne. Und diese Seide eignet sich hervorragen als dünnes, aber hochfestes, allergiefreies Nahtgut für Operationen im Menschen, dass nach der OP einfach drin bleiben kann.

Problem ist, dass die Spinnen sich nicht züchten lassen. Daher hat man jetzt gentechnisch die Gene, welche das hochwertige Seideneiweiß produzieren in ein anderes Lebewesen übertragen, um es in größeren Mengen und nachwachsend haben zu können.

Bei einer Ziege klappte die Übertragung und das Gen landete an einer Stelle des Genoms, die nur beim Laktieren – wenn also die weibliche Ziege Milch gibt – überhaupt exprimiert wird. D.h. bei einem Geißbock oder bei einer Ziege, die keine Kinder hat, ist dieses Gen zwar im Körper, aber abgeschaltet.

Aus der Milch kann nun das Eiweiß gewonnen werden und zu Seide verarbeitet werden.

Passend dazu der Dokumentarfilm der BBC von 2012 »Playing God«:


http://www.spiegel.tv/filme/bbc-playing-god/

http://watchdocumentary.org/watch/playing-god-video_fe8c719f5.html

Playing God

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