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Der Tee-Krieg*

Wenn Sie in Mitteleuropa zu der Minderheit der Teetrinker gehören, dann sind ihnen diese Anschläge von Ignoranz auf ihren Wunsch ein wohlschmeckende und gleichzeitig aufmunternde Alltagsdroge zu genießen, nur zu gut bekannt.

Und spätestens, wenn es um geschmackvollen, natürlich süß-lecker schmeckenden Grüntee geht, hört die Fähigkeit einer durchaus adaptionsfähigen Gastronomiebranche vollends auf. Diesen Genuss kann man gelegentlich in Sushi-Restaurants und -Bars genießen — aber auch das ist lt. eigenem Erleben kein gleichbleibend wiederholbares Genussereignis.

Der Weg zum Himmel ist an dieser Stelle sehr irdisch machbar. Geben wir also die Hoffnung nicht auf und mosern, so nett wie Teetrinker nun mal anders sind, nachdrücklich und verständnisvoll. Wir werden belohnt werden.

Nach einem dreiten Lesen des Artikels stelle ich fest, dass diese Vorwürfe an die desinteressierte Gastronomie akkurat der grauseligen Wirklichkeit entspricht.


28. Dezember 2016

Der Krieg gegen Teetrinker tritt in die nächste Phase. Jetzt will man uns schon die Drogendosis mit standardisierten Kapseln aufzwingen.


* ich wollte auch einmal eine werbemäßig motiviert überdrehte Schlagzeile texten

2 Responses to “Der Tee-Krieg*”

  1. klafuenf sagt:

    Augsburg, 29. Mai 2019

    Beim Dean & Dingens gibt es ohne Rückfrage nur einen lächerlichen geschmacksarmen Earl Grey im viel zu kleinen Beutel für ein großes Glas.

    Augsburg, 2. Mai 2019

    Beim Yormas gibt es auch nur immerhin geschmacksstarken Earl Grey und ich werde gefragt, ob das in Ordnung ist. Dafür wird der Beutel getrennt vom Wasser über die Theke gereicht, statt unter dem kochenden Wasser versenkt.

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