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Samstag Abend, 23. Januar 2021, ca. 19:37

Ich ging noch kurz zum Lidl um möglicherweise aus den 30-%-Ausmusterunge mir genehme Produkte zu schießen und entnahm aus der Einkaufswagenhaltung zur Kundenzahl-Aufenthaltseingrenzung einen kleinen Einkaufswagen.

Dabei handelte es sich um den letzten in der Bevorratung, den der Vorverwender auch nicht wieder ankettete.

Aus der Erfahrung mit meinem Haus-Lidl weiß ich, das 2 kleine Einkaufswagen ohne Chip und Ankettung vor Ort unterwegs sind und freiwillig in der Versklavung durch Kunden bleiben.

Im Verkaufsraum stellte ich ihn kurz in einen Gang zur Seite um beim unmittelbar benachbarten Aktionskühlregal-Kurzzeitproduktschauplatz ein wenig zu Shoppen.

Nach der Entnahme eines Kühlproduktes suchte ich meinen persönlich zuvor versklavten Einkaufswagen auf und fand in an der, mir noch deutlich in Erinnerung befindlichen Stelle, nicht mehr wieder.

Wenige Meter in den Gang hinein stand aber ein menschenloser, wenn auch größerformatiger Einkaufswagen, ohne Produkte darinnen. Nach einer kurzen Wartezeit und Umschau nahm ich diesen mit.

Ich nahm diesen menschenlosen Metallgitter-Sklaven in Gebrauch; Nicht, weil ich ihn benötigte ob der Mengen, die es mir deuchte einzukaufen. Nein, um nicht über die Abwesenheit eines Einkaufswagen als Zutrittskontroll-Mengenbegrenzungs-Werkzeug diskutieren befürchten zu müssen — meine Soziophobie will ja gepflegt werden.

Bei der Rückgabe des Einkaufswagens in sein angekettetes Dasein, wurde mir aus dem Rückgabefach der Einkaufswagenpfand-Rückgabeeinrichtung eine Eurone zur Verfügung gestellt.

Dieses kleine — völlig unverschuldete — Geschenk nahm ich als einen kleinen, zusätzlichen Höhepunkt dieser Woche gerne freudvoll in meine Obhut.

Dabei vergesellschaftete ich die Eurone zu dem ungenutzten Plaste-Pfandchip in der Gesäßtasche meiner Hose zu einem halbseitig angewärmten Aufenthalt.

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