Alt und weise

Alt und weise

So weit meine Augen reichen,
nähern Schatten sich mir.

Und die, die ich hinterließ
möchte ich wissen lassen,
dass sie immer meine tiefsten Gedanken teilten;
ihr folgt, wohin ich gehe.

Ach, wenn ich alt und weise bin,
bittere Worte mir wenig bedeuten.
Herbstwinde wehen einfach durch mich hindurch.

Und eines Tages, im Nebel der Zeit,
wenn man mich frägt, ob ich dich kenne,
würde ich lächeln und dich einen Freund nennen.

Und die Traurigkeit verschwände aus meinen Augen;
Oh, wenn ich alt und weise bin.

So weit meine Augen reichen,
umhüllen Schatten mein Sein.

Und von denen, die ich zurücklasse,
möchte ich alle wissen lassen,
dass ihr meine dunkelsten Stunden mit mir teiltet;
ich vermisse euch, wenn ich gehe.

Ach, wenn ich alt und weise bin
Heftige Worte, die man mir entgegen warf,
wie Herbstwinde, die durch mich hindurchwehen werden.

Und eines Tages, im Nebel der Zeit,
wenn sie dich fragen, ob du mich kennst.
Erinnere dich doch, dass du mein Freund warst.

Wenn der letzte Vorhang vor meinen Augen fällt.
Oh, wenn ich alt und weise bin.


So weit meine Augen reichen.

— Instrumental Ending —


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