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Ich habe dieses extra-großformatige Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Wahrscheinlich habe ich im letzten Jahrzehnt ausreichend über die biologische Evolutionstheorie und Soziobiologie gelesen — zusammen mit den Beispielinformationen aus den Sendungen von und mit Sir David Attenborough* — so, dass in dem Buch für mich nicht viel Neues zu finden ist.

Für den nicht-akademischen Neuling ein weitestgehend gut zu lesendes Buch. Einziger Kritikpunkt ist der zu selbstverständliche Umgang mit den lateinischen Fachtermini der Artenbezeichnungen. Hier wäre etwas Zusatzinformation meines Erachtens nach nützlich. Möglicherweise ist dies dem Problem geschuldet, dass allzu erleichterndes Schreiben (der Stil ist ja angenehm) UND dann noch eine allgemeinverständliche Begrifflichkeit an dem Ort im Text, an dem über die betreffende Art gesprochen wird, in Kollegenkreisen verpönt ist. Herr Hölldobler, Herr Wilson — dürfen  Sie nicht mit ihren Meriten über solchen Vorwürfen ihrer Kollegen stehen?

Fazit: Schauen sie die Fremdwörter in der Wikipedia nach und erfreuen sie sich an einem Buch von begeisterten Forschern, die ihr ganzes Leben lang ihrem Fachgebiet und den für uns sehr wichtigen Viechern unter unseren Füßen treu geblieben sind.

Viel Spaß beim Lesen und beim Beobachten in der realen Welt!

Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Bert_Hölldobler

http://www.springer.com/springer+spektrum/sachbuch/book/978-3-642-32565-6

http://www.mainpost.de/ueberregional/journal/magazin/Auf-den-Spuren-der-Ameisen;art6165,7406884

Fußnoten

* Life in the Undergrowth (Verborgene Welten – Das geheime Leben der Insekten)

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