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Ab April 2015 im Kino

Über 30 Versuche eines Attentats auf Adolf Hitler soll es gegeben haben. Die meisten sind schon im Ansatz gescheitert. Nur zweimal explodierten wirklich Bomben, doch allein Graf Stauffenberg und die Verschwörer des 20. Juli 1944 haben dann ihren verdienten Nachruhm erhalten. Der schwäbische Tischler und Tüftler Johann Georg Elser indes, der Kühnste und Erstaunlichste von allen, die den Tyrannen töten wollten, ist von den Historikern anerkannt worden. Ihm sind Gedenktafeln gewidmet, auch im Saal des ehemaligen Bürgerbräukellers in München, wo Elsers Dynamitladung Hitler knapp verfehlte. Aber zum allgemeinen deutschen (und gar weltgeschichtlichen) Helden ist Elser nie geworden.

Das würde Oliver Hirschbiegel gerne ändern. Sein Biopic „Elser“ heißt im internationalen Verleih „13 Minutes“, und der fürs Hitler-„Untergangs“-Opus einst oscar-nominierte Regisseur hofft nun mit all seinen Produzenten und angeschlossenen Sendern und Spendern auf den großen Durchbruch. 70 Jahre, nachdem Elser als jahrelanger persönlicher „Schutzhäftling“ Hitlers auf dessen Befehl im April 1945, in den letzten Kriegswochen, noch im KZ Dachau erschossen wurde.

http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/elser-film-2015.htm


Schulmaterial zum Film


Links

Website zum Film

http://www.spiegel.de/kultur/kino/berlinale-elser-von-oliver-hirschbiegel-einsamer-deutscher-held-a-1018155.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Kunscht/Elser-Er-hätte-die-Welt-verändert/SWR-Fernsehen/Video?documentId=26315524&bcastId=18349524

http://www.cicero.de/berliner-republik/der-mann-der-hitler-töten-wollte/40250

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