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Henning Mankell

Zu leben heißt, Ja oder Nein sagen zu können.
Tot zu sein heißt, von Schweigen umschlossen zu sein.

Der schwedische Autor Henning Mankell ist heute im Alter von 67 Jahren an dem im letzten Jahr diagnostizieren Lungenkrebs verstorben.

Bekannt wurde er durch die sog. Wallander-Romane, die schließlich auch mehrfach verfilmt wurden.

In seiner Wallander-Romanreihe nutzte der Kurt Wallander als litarische Identifikationsfigur um Fragestellungen für die Zukunft aus seinem Blick als sozialistisch-humanistischer Mensch. Er macht dies im Vorwort von »Wallanders erster Fall« deutlich.

Immer wiederkehrendes Thema sind Ausländerfeindlichkeit auf der einen Seite, aber auch der großzügige Import von Kriminalität nicht nur über die Ostsee aus dem nahegelegenen, zerfallenen Osteueropa, sondern praktisch aus der ganzen Welt. Und auch dass die immense Vernetzung die im Zuge der Globalisierung auf allen Ebenen entstanden ist, war ein Thema.

Seit vielen Jahren engagierte er für Afrika, das er mittlerweile als seine zweite Heimat betrachtete.

Ich respektiere Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben. Aber ich verstehe sie nicht. […] Hier und Jetzt, mehr ist es nicht. Darin liegt auch das Einzigartige unsere Lebens, das Wunderbare.

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