Feed on
Posts
Comments

Vor­trag von Huber­tus Myna­rek

Ideo­lo­gi­sche Grund­la­gen der Kol­la­bo­ra­ti­on der Kir­chen mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus

Sams­tag, 9. Novem­ber 2013, 20:00 Uhr · Deutsch-Ame­ri­ka­ni­sches Insti­tut (DAI)
Sofi­en­stra­ße 12 · 69115 Hei­del­berg · Ein­tritt: 5 EUR

Prof. Myna­rek spricht über die Wur­zeln des Anti­se­mi­tis­mus, begin­nend mit dem Neu­en Tes­ta­ment über den gesam­ten Ver­lauf der Kir­chen­ge­schich­te bis zum Anti­se­mi­tis­mus der Kir­chen und Theo­lo­gen wäh­rend des Drit­ten Rei­ches.

Er behan­delt die Bezie­hun­gen und Affi­ni­tä­ten von Mes­si­as-Kult, Papst-Kult und Füh­rer-Kult unter­ein­an­der und unter­sucht die „reli­giö­se“ Bedeu­tung des Füh­rers.

Schließ­lich arbei­tet er die Gemein­sam­kei­ten zwi­schen der kirch­li­chen Sozi­al­leh­re und sozia­len Atti­tü­den in der Naziideo­lo­gie her­aus und weist auf die Wen­de danach hin, wie sich die Kir­chen nach dem Ende der Nazi­herr­schaft von jeg­li­cher Schuld selbst frei­ge­spro­chen haben.

Span­nen­des The­ma, von einem span­nen­den Mann vor­ge­tra­gen. Prof. Dr. Huber­tus Myna­rek, geb. 1929, war als Dekan der katho­lisch-theo­lo­gi­schen Fakul­tät Wien der ers­te Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor im deutsch­spra­chi­gen Raum des 20. Jahr­hun­derts, der es wag­te, aus der katho­li­schen Kir­che aus­zu­tre­ten. Nach dem Ent­zug der kirch­li­chen Lehr­erlaub­nis und Zwangs­pen­sio­nie­rung, wur­de er von Kir­chen­ver­tre­tern mit zahl­rei­chen Pro­zes­sen über­zo­gen.

=> Ver­an­stal­tungs­fly­er als PDF (ca. 184 kB, Kir­che im Drit­ten Reich – Dr. Huber­tus Mynarek.pdf)


Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Mynarek

http://www.mynarek.de

http://de.wikiquote.org/wiki/Hubertus_Mynarek

http://religionsfreie-zone-mannheim.de/programm/kirche-noch-fuer-moral-und-kultur-zustaendig/

http://www.theologe.de

Dr. Huber­tus Myna­rek über den amtie­ren­den Vor­stands­vor­sitz­ten­den der Papst AG: http://hpd.de/node/17007

Der Ver­an­stal­tungs­ort: http://www.dai-heidelberg.de


Ver­an­stal­ter

Huma­nis­ti­scher Ver­band Deutsch­land, Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz (hvd-rlp.de) und Baden-Würt­tem­berg (hvd-bw.de), in Koope­ra­ti­on mit den Säku­la­re Huma­nis­ten – GBS Rhein-Neckar e.V. (gbs-rhein-neckar.de)

Die­se Ver­an­stal­tung auf Face­book: https://www.facebook.com/events/580891731948227/

http://www.politma.de/2013/10/kirchen-im-dritten-reich/

2 Responses to “Kirchen im Dritten Reich”

  1. klafuenf sagt:

    Als Dr. Huber­tus Myna­rek letz­tes Jahr zur Reli­gi­ons­freie Zone 2012 in Mann­heim – End­lich mal den… da war, habe ich meist in die Tisch­kan­te gebis­sen um nicht auf dem Boden zu lie­gen vor Lachen. So lus­tig wird es bei dem The­ma jetzt nicht, aber auf jeden Fall emo­tio­nal bewe­gend.

  2. […] Das Klos­ter­mau­ern schall­dicht sind, ist schon seit vie­len Jahr­hun­der­ten bekannt. Schwu­le Kin­der rei­cher Eltern — kein Pro­blem. Klos­ter­mau­ern schwei­gen, Geld schmiert und die Brü­der sind glück­lich. Und bei den Frei­gän­gern ist es auch nicht viel anders. Das hat schon vor vie­len Jah­ren Huber­tus Myna­rek gewusst: http://lachsdressur.de/kirchen-im-dritten-reich/ […]

Leave a Reply