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Türkischer Wahn

Der Irre vom Bosporus

Politisch korrekte Ansprache von Martin Sonneborn über Erdolf Mördowahn.

Der Text

Der ›Irre vom Bosporus‹ wie wir den Irren vom Bosporus, Erdogan, im EU-Parlament liebevoll nennen, hat wieder zugeschlagen.

Diesmal hat er durch seinen Botschafter die EU-Kommission angewiesen, die Förderung für ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker einzustellen, das sich mit dem türkischen Genozid an den Armeniern beschäftigt. Die Kommission hat daraufhin das Orchester aufgefordert, entsprechende Textstellen abzumildern und das Wort ›Genozid‹ zu vermeiden.

Als Mitglied des Kulturausschusses möchte ich einen Vorschlag zur Güte machen: Ich empfehle den Dresdner Sinfonikern dringend, das Wort ›Genozid‹ zu streichen – und durch den Begriff ›Völkermord‹ zu ersetzen.

Ich bin Deutscher und mit Völkermord kennen wir uns aus.

Allerdings konstatiere ich mit einer gewissen Verblüffung, dass uns die Türkei hier allmählich den Rang abläuft. Deshalb möchte ich die türkische Regierung warnen, den hundertjährigen Rhythmus, in dem sie offensichtlich Genozide zu begehen gedenkt, derzeit genügt ein Blick auf die Lage der Kurden, nicht zu beschleunigen.

Sonst müssen wir darüber nachdenken, die Drecksarbeit mit unseren Flüchtlingen jemand anderem zu übertragen.

Nichts für ungut. Derzeit keine Türkei-Urlaube geplant.

Die Presse

Siehe auch

2 Responses to “Türkischer Wahn”

  1. klafuenf sagt:

    Wenn Erdolf Mördwahn cool wäre, dann würde er das Video auf seiner Webseite auflisten und deutsch kommentieren:

    »Ich grüße meine deutschen Mordsgenossen mit einem dreifach donnernden Heil! Heil! Heil!«

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