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Nice Guys Finish First

Die »Kraft der Stillen» nennt es der Spiegel, »Nice Guys Finish First« war der Titel eines Film von und mit Richard Dawkins (http://de.wikipedia.org/wiki/Nice_Guys_Finish_First). Tja und nun bin ich gerade dieses Buch am Lesen: http://lachsdressur.de/kooperative-intelligenz-das-erfolgsgeheimnis-der-evolution/ und habe hauptsächlich den Satz »Wenn du lange genug wartest, siehst du die Leichen deiner Feinde den Fluss hinabtreiben.«

Nur ist meine Geduld langsam rum.

Der Idealmensch unserer Zeit ist gesellig, risikofreudig, ein Alphatier. Er arbeitet gut im Team, ist gern unter Leuten, hat ein großes gesellschaftliches Netzwerk. Momente der Stille nutzt er, um zu twittern. Hauptsache, nicht allein sein.

  1. Mir würde es völlig genügen, wenn der Idealmensch einfach in der Realität leben würde. Das tun aber nur ca. 20 %.
  2. Alphatiere sind keine guten Teamplayer. Sie töten die Kreativität.
  3. Menschen, die zu gerne unter Leuten sind, haben ein Problem mit sich selbst.
  4. Menschen, die zu viel Zeit in ihr »Netzwerk« investieren sind möglicherweise oberflächlich.
  5. Risikofreude ist eher problematisch (vgl. http://lachsdressur.de/langsames-denken-schnelles-denken-daniel-kahnemann/)
  6. Wer nicht mit sich alleine sein kann ist pauschal und problematisch unzufrieden und Selbstflüchter.
  7. Wer seine Gedanken auf 140 Zeichen bei Twitter verdichten kann ist entweder genial oder total flach.

Ach ja, wenn mir bitte ein Mensch den Link zu dem Artikel in der NZZ wg. den 80 % Realitätsflüchtern schicken könnte, da wäre ich sehr dankbar für.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87818628.html

http://www.spiegel.de/spiegel/infografik/infografik.html?url=http%3A%2F%2Fwissen.spiegel.de%2Fwissen%2Fimage%2Fshow.html%3Fdid%3D87818628%26aref%3Dimage052%2F2012%2F08%2F18%2FCO-SP-2012-034-0106-01-GR.JPG

 

 

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