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Fern­seh­film von Micha­el Bus­se und Maria-Rosa Bob­bi, 2010

Ein Besuch im »Kuschel­zoo des Grau­ens« der pro­mi­nen­tes­ten Ver­tre­te­rin der katho­li­schen Leid­kul­tur des schmerz­haf­ten Kre­pie­rens.

Die Jour­na­lis­tin Else Busch­heu­er hat zwei Mona­te als Hel­fe­rin in Mut­ter Tere­sas Ster­be­haus in Kal­kut­ta ver­bracht. Das Film­team konn­te nur 30 Minu­ten vor Ort dre­hen. Pati­en­ten durf­ten nicht inter­viewt wer­den, auch die Schwes­tern ver­wei­ger­ten jede Aus­kunft. Die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in Mut­ter Tere­sas Vor­zei­ge­pro­jekt, so das ernüch­tern­de Fazit der Recher­che, „ist kata­stro­phal“. Völ­lig unqua­li­fi­zier­te Hel­fer ohne jede medi­zi­ni­sche Aus­bil­dung sind vor Ort tätig. Allen Pati­en­ten wer­den die Haa­re gescho­ren, Namen gibt es kei­ne mehr, nur noch Num­mern. Die Ster­ben­den dür­fen auch kei­ne Besu­che emp­fan­gen und die hygie­ni­schen Ver­hält­nis­se im Ster­be­haus spot­ten jeder Beschrei­bung. Ver­steckt gedreh­te Auf­nah­men zei­gen, dass auch Sach­spen­den aus aller Welt die Adres­sa­ten teil­wei­se gar nicht errei­chen, son­dern von den Schwes­tern für ihre eige­nen Fami­li­en abge­zweigt wer­den. Ein ernüch­tern­der, ja scho­ckie­ren­der Blick hin­ter die schein­hei­li­gen Kulis­sen.

Quel­le: https://www.seemoz.de/kontrovers/mutter-teresa-der-grose-bluff-mit-der-nachstenliebe/

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2. Teil

3. Teil

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