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Kirchensteuer 6

Bemerkenswert wie Kirchenämter und Behörden auch die letzten Schafe zusammentreiben um sie ausbluten zu lassen:

Wie ein Franzose in Berlin Kirchensteuern zahlt (http://hpd.de/artikel/11243)

http://www.humanismus.de/pressemitteilung/kirchensteuersystem-verfassungswidrig

Kirche: reich und geldgierig? (http://www.heise.de/tp/artikel/44/44178/1.html)

Doch da erfahre ich völlig überraschend, dass die Diözese in der Stadt in Frankreich, wo ich getauft wurde, der katholischen Kirche Berlin auf Anfrage hin meinen Taufschein geschickt hat und somit bin ich entsprechend der deutschen Gesetzgebung kirchensteuerpflichtig. Mein Geld bekomme ich nicht zurück, die haben mich an der Angel.

Somit hat die französische katholische Kirche, unter Missachtung der EU-Richtlinie 95/46 / EG über den Schutz personenbezogener Daten, auf einfache Anfrage hin meine persönlichen Daten, ohne mich zu informieren, der deutschen katholischen Kirche geschickt, um mir das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Quelle des Originals: http://bores.fr/blog/2015/02/berlin-jour-3-pourquoi-il-est-urgent-de-vous-faire-rayer-des-listes-de-bapteme-en-france/

http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_95/46/EG_(Datenschutzrichtlinie)

—> Pressekonferenz zu diesem Fall


Auf dem Blasphemieblog gibt es einen zitatwürdigen Begriff:

Kirche Jesu Christi der Gläubiger der Letzten Tage,
kurz: Die Mammonen.


Weitere Begegnungen der unheimlichen Art

http://www.provinzblogger.de/2013/09/06/evangelisch-wider-willen-wie-ich-zur-kirche-zwangsangemeldet-wurde/

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kirchenaustritte-koennen-jahre-spaeter-noch-teuer-werden/688812.html

Vorsicht vor dem Fragebogen der Krischenteuerstelle Bärlin

http://hpd.de/node/16021

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39223/1.html

Der Blick der französischen Filiale der Papst AG

http://www.la-croix.com/Religion/Actualite/En-Europe-l-Eglise-catholique-est-le-plus-souvent-financee-par-l-impot-_NG_-2011-03-30-585909


Als „skrupelloses Geschäftsgebaren“ wird das Vorgehen der Kirchensteuerstelle in Berlin in der „FAZ“ bezeichnet, wonach Finanzämter auch nach Jahrzehnten noch von Konfessionslosen Kirchensteuernachzahlungen verlangen können, wenn diese nicht eine entsprechende Austrittsbescheinigung vorweisen können.

Problematisch sei außerdem, dass früher viele Bürger, insbesondere DDR-Bürger, überhaupt keine schriftliche Bestätigung erhalten haben. Wer allerdings eine Bestätigung hat, solle diese „sein Leben lang aufbewahren“, rät die „FAZ“.

In Einzelfällen sollen sogar Bürger angeschrieben worden sein, die seit 40 Jahren aus der Kirche ausgetreten sind. Betroffen sind Konfessionslose insbesondere der beiden großen deutschen Kirchen. Ein Grund dafür könnte die stetig steigende Anzahl an Austritten sein, wird vermutet.

Bezug: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/fiskus-verlangt-bescheinigungen-kirchenaustritt-kann-teuer-werden-1597032.html


Keine Einzelfehler

Und nein, Fehlleistungen der öffentlichen Verwaltung spielen da auch manchmal mit eine Rolle: http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/dank-kreuzchen-im-behoerdendschungel-wormser-ist-konfessionslos-muss-aber-trotzdem-kirchensteuer-zahlen_15004684.htm


Siehe auch

3 Responses to “Kirchensteuer 6”

  1. klafuenf sagt:

    Alter Spruch aus den 70ern :
    “ Glaube versetzt Berge von Menschen – unter die Erde. „

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