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Ver­ur­tei­lung wegen Got­tes­läs­te­rung ist Zen­sur

Pres­se­mit­tei­lung des IBKA vom 25. Febru­ar 2016

(Over­a­th) Der pen­sio­nier­te Leh­rer Albert Voß wur­de heu­te von Rich­te­rin Ira Schwe­fer am Lüding­hau­ser Amts­ge­richt in Nord­rhein-West­fa­len wegen Got­tes­läs­te­rung ver­ur­teilt.
„Reli­gi­on muss es ertra­gen, wenn sich über sie lus­tig gemacht wird, alles ande­re ist Zen­sur! Ich habe den höchs­ten Respekt vor Albert Voß und sei­ner Akti­on,“ sagt Rai­ner Ponit­ka, NRW Spre­cher des IBKA (Inter­na­tio­na­ler Bund der Kon­fes­si­ons­lo­sen und Athe­is­ten). „Eine soge­nann­te „Got­tes­läs­te­rung“ unter Stra­fe zu stel­len, ist ein Ana­chro­nis­mus. Das passt sicher­li­ch in die Feu­dal­zeit, in der durch Got­tes Gna­de ein­ge­setz­te Herr­scher unhin­ter­fragt das Schick­sal aller bestimm­ten. Eine Ver­ur­tei­lung wegen angeb­li­cher „Got­tes­läs­te­rung” passt aber bestimmt nicht in einen moder­nen und säku­la­ren Recht­staat, in dem die gegen die Reli­gio­nen erstrit­te­ne Mei­nungs- und Reli­gi­ons­frei­heit höchs­te Rechts­gü­ter dar­stel­len.“ Ponit­ka bekräf­tig­te wei­ter die For­de­rung des IBKA nach der Abschaf­fung des § 166 des Straf­ge­setz­bu­ches: „Per­sön­li­che Belei­di­gun­gen sind durch ande­re Geset­ze aus­rei­chend unter Stra­fe gestellt, dass es des Got­tes­läs­te­rungs­pa­ra­gra­phen nicht mehr bedarf.“

Tja, da las­sen wir doch ein drei­fach don­nern­des »Heil! Heil! Heil!« ab und rufen zum Narr­hall­amar­sch.


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